Rahnsdorfer Kreuzweg

Begehen Sie die Passionszeit im wahrsten Sinne des Wortes, indem Sie jede Woche eine andere Kreuzwegstation in unserem Ort aufsuchen. Dort werden Sie auf einen Abschnitt der Passionsgeschichte Jesu stoßen.“

Kreuz am Kindergarten „Arche Noah“

„Samenkörner“

Rahnsdorf, Püttbergeweg 82

An diesem Kreuz werden Sie an Jesu Gleichnis vom Sterben und Auferstehen erinnert. Lesen Sie sich das Gleichnis vom Weizenkorn (Joh. 12,24) durch.
Von dort können Sie ein Tütchen mit Samenkörnern mitnehmen, um sie zu Hause in einer Blumenschale zu begraben. Pflegen Sie die Samenkörner in den Passionswochen, freuen Sie sich an ihrer Verwandlung und bringen Sie das frische Grün zum Ostergottesdienst mit.

Kreuz am Eingang zum Ev. Friedhof

„Tränen“

Wilhelmshagen, Saarower Weg

Auf dem Friedhof treffen Sie auf ein Kreuz, das daran erinnert, wie Jesus sein Kreuz trägt und von weinenden Frauen begleitet wird.
Denken Sie hier über die Gnade der Tränen nach und nehmen Sie sich eine Glasträne für Ihre Tränen oder noch nicht geweinte Tränen mit.
Kommen Sie zu Ostern noch einmal, dann wird am Kreuz ein Krug stehen. Legen Sie Ihre Träne nun in den Krug mit der Gewissheit des Psalmbeters:
Gott, du sammelst meine Tränen in einem Krug. Ich bin sicher, du zählst sie.

Kreuz am Gemeindehaus

„Scherben“

Wilhelmshagen, Eichbergstr. 18

Am Gemeindehaus steht ein Kreuz, das daran erinnert, wie Jesus auf seinem Leidensweg selbst von seinem besten Freund Petrus enttäuscht und verlassen wird.
Hier können Sie eine Scherbe mitnehmen. Schreiben Sie Ihr eigenes Misslingen oder Versagen darauf und bedenken es.

Kreuz an der Taborkirche     

„Beten“

Wilhelmshagen, Schönblicker Str.

Auf dem Taborkirchplatz finden Sie ein Kreuz, das an Jesus im Garten Gethsemane erinnert.
Bleibt hier und wachet mit mir. bittet Jesus seine Freunde und geht dann einen Steinwurf weit, um für sich zu beten.
Bringen Sie zu diesem Kreuz einen Stein, den Sie beschriften, mit dem, was Sie derzeit belastet. Legen Sie diesen Stein, vielleicht mit einem stillen Gebet, vor das Kreuz.

Kreuz an der Waldkapelle     

„Gutes tun“

Hessenwinkel, Waldstr.

An der Waldkapelle treffen Sie auf ein weiteres Kreuz. Es erinnert daran, welche Stärkung Jesus auf seinem bevorstehenden Leidensweg durch die Salbung einer Frau erfährt.
Womit können Sie leidende Menschen entlasten und ihnen wohltun? Setzen Sie Ihre Idee um.

Kreuz an der Dorfkirche     

„Tragen“

Rahnsdorf, Dorfstr.

Das Kreuz an der Dorfkirche erinnert an das „Mittragen einer Last“.
Auf dem Weg nach Golgatha zwangen die Soldaten einen Mann aus Kyrene, Simon, der zufällig von der Feldarbeit kam, das Kreuz für Jesus zu tragen (Mt 27,32).
Nirgendwo wird berichtet, was dabei in Simon vorging. Waren Sie schon einmal in der Situation die „Last“ eines anderen zu tragen?

Fotos: Norbert Neuse