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in der Adventszeit erleben wir das „noch nicht“ in vielen Dimensionen. Die Welt ist (noch?) nicht so, wie sie sein sollte. Viele Menschen hoffen auf grundlegende Veränderungen - der Verhältnisse und auch des menschlichen Miteinanders an vielen Stellen auf allen Ebenen. Morgen werden wir den 2. Advent feiern – den Advent der Hoffnung. Johannes war ein Rufer in der Wüste, er rief zur Umkehr – und Jesus ließ sich zu Beginn seines öffentlichen Wirkens von ihm taufen. Dazu gibt es im Deutschlandfunk am Sonntag um 08:35 Uhr in der Reihe „Am Sonntagmorgen – Religiöses Wort“ eine Sendung von Pfarrerin Angelika Obert (Evangelische Kirche) mit dem Titel „Wegbereiter – Johannes der Täufer“ (auch als Podcast und in der Mediathek).
Wie schön, auch jetzt noch im Garten einzelne Rosen blühen zu sehen, oder ein ebensolches Foto oder gar ein Gemälde anzuschauen, das ausmalt, wie es sein könnte, wenn alle Knospen erblühen, wenn Möglichkeiten Wirklichkeit werden. Auch manche der biblischen Geschichten – auch vom in der Advents- und Weihnachtszeit immer wieder gelesenen Jesaja – lassen sich so gut verstehen.
Für mich besonders wichtig ist hier die Musik – sei es das eigene Üben und Spielen und Singen in der kommenden Woche am Freitag, 13. Dezember, Dorfkirche Schöneiche, sei es das Zuhören.
Das Internet ermöglicht auch das nachträgliche Hören ausgewählter Aufnahmen – hier meine Empfehlungen für diese Wochen:
Direkt-Links zu zwei Sendungen in der Mediathek des Deutschlandfunks: - 500 Jahre evangelischer Choral 12/12 – Der Choral der Advents- u. Weihnachtszeit - 500 Jahre evangelischer Choral 10/12 – Der Choral im Jazz Sehr beeindruckend der Saxophonist Uwe Steinmetz (der europäische „John Coltrane“) – er war vor 1,5 Jahren auf dem Gemeindefest bei uns zusammen mit dem Pianisten Albrecht Gündel zu erleben.
Hier zwei weitere Empfehlungen auf YouTube mit gesungenen Liedern der Advents- und Weihnachtszeit: - »Geistliche Chormusik zur Adventszeit« in klassischen Sätzen von Barock bis Romantik - Athesinus Consort Berlin H. Schütz, J.S. Bach, M. Prätorius, H. Diestler, H. Kaminski, H. Schein u.a. Die Werbung ist lästig, wenn man kein YouTube-Konto hat – dennoch: Der Klang dieses kleinen Chores - ein Doppelquartett - ist wunderbar (jedenfalls für meinen Geschmack). Die Youtube-Musik lässt sich mit einem passenden Download-Helper werbefrei auf einem Endgerät (z.B. Laptop) speichern und dann störungsfrei hören.
- »Es kommt ein Schiff geladen« – Alte Weihnachtslieder Neu arrangiert und gesungen – Christian Steyer & Berliner Solistenchor Ich habe diese Produktion mehrfach im Stadtkloster Segen in der Schönhauser Allee 161 erlebt – auch in diesem Jahr gibt es wieder 2 Aufführungen in Berlin: https://www.reservix.de/tickets-christian-steyer-berliner-solistenchor/t4590
Wir können uns in dieser Zeit an jedem Abend (18 Uhr) Zeit für den Besuch des Lebendigen Adventskalenders mit anschließendem kurzen Beisammensein nehmen.
Mit herzlichen Grüßen Thomas Trantow
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