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Das Pfarrhaus ist nun auch ein Zufluchtsort für ukrainische Frauen und Kinder

Im Dachgeschoß unseres 250 Jahre alten Pfarrhauses wohnen seit dem 27. April vier ukrainische Frauen mit ihren drei Kindern.

Dass dies möglich wurde, erforderte im Vorfeld einiges an Überlegungen, Räum- und Umbaumaßnahmen, da die obere Etage ja nicht als abschließbare Wohnung einfach leer zur Verfügung stand. Im Pfarrhaus befinden sich das Büro der Kirchengemeinde, Gruppenräume, Gemeindeküche, das Dienstzimmer der Pfarrerin und die Wohnung der Pfarrfamilie. Alle Nutzer des Pfarrhauses müssen sich das Haus mit seinen öffentlichen und privaten Bereichen, einschließlich der Toiletten und Küchen irgendwie teilen und begegnen sich auf dem gemeinsamen Flur.

Aber die Leiterin unseres Evangelischen Kindergartens, Doreen Dünzl-Klamann und ihr Mann Hans Dünzl, unsere Pfarrerin Kerstin Lütke und ihr Mann René und unser Gemeindepädagoge Matthias Liebelt und seine Frau Anja fanden eine Lösung und begannen sie umzusetzen.

Der alte ungenutzte Jugendraum mit Miniküche wurde als behaglicher großer Aufenthaltsraum wiederhergestellt und die bis dahin privaten Räume und das Bad der Pfarrwohnung wurden einbezogen.

Wenn auch ein Großteil der Initiative und der praktischen Organisation und Arbeit bei Dünzls, Liebelts und Lütkes lag, fanden ihre Bitten um Unterstützung tatkräftige Antwort in mehreren Arbeitseinsätzen während der Osterferien beim Umbau, der Renovierung, der Reinigung der Räume, bei der Bereitstellung von Einrichtungsgegenständen, vielerlei Sachspenden und einigen großzügigen Geldspenden aus Schöneiche, Waldesruh und Neuenhagen. Auch Firmen, die ukrainischen Familien in ihrem Leid zur Seite stehen wollen, unterstützen dieses Projekt, Handwerker stellten ihr Wissen zur Verfügung und ihre Arbeitskraft nicht in Rechnung.

Ohne diese Kindergarteneltern, diese ehrenamtlichen und beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde, diese hilfsbereiten Handwerker und Sponsoren hätten wir es nicht geschafft, in so kurzer Zeit ein gemütliches, voll ausgestattetes Zuhause zu errichten, in dem die Familien sicher leben können.

Und für all das danken wir von ganzem Herzen!

Nun sind unsere Gäste eingezogen und brauchen weiterhin den einen oder anderen Haushaltsgegenstand, unseren Kontakt, unsere Anteilnahme und unsere Ermutigung. Wie gut, dass es ein Netzwerk der Hilfe in und um unseren Ort Schöneiche gibt.

Wir denken, uns alle eint die Sehnsucht und Hoffnung auf Frieden.

Doreen Dünzl-Klamann Kerstin Lütke

für die Evangelische Kirchengemeinde Schöneiche