Zusammenfassung der Januarsitzung

Liebe Gemeinde,

Leider musste der GKR auf seiner Januarsitzung erneut alle Treffen der Gruppen absagen. Es liegt in unserer gegenseitigen Verantwortung, unsere Kontakte in der Realität zu reduzieren. Das ist schwer, denn gerade unsere Gruppen bedeuten für viele von uns gelebte Nächstenliebe und geben uns den Halt der christlichen Gemeinschaft. Wir hoffen sehr, dass die Gruppen alternative Formen finden und nutzen, um sich auszutauschen und zusammen zu stehen. Sollten Sie hier Unterstützung z.B. technischer Art benötigen, scheuen Sie sich nicht, sich bei den Mitgliedern des GKR zu melden!

Zumindest in den Gottesdiensten aber wollen wir diese Gemeinschaft erleben und haben uns deshalb entschieden, mindestens bis Mitte Februar die Gottesdienste in der sogenannten „Hybridform“ zu feiern.

Das Team um Holger Hesse wird den Livestream zur Verfügung stellen und in der Taborkirche können bis zu 80 Personen den Gottesdienst direkt erleben.

Die Taborkirche bietet uns auf Grund ihrer Größe die Möglichkeit, ausreichend Abstand zu halten und doch beisammen zu sein.

Ein großes Thema, dass uns schon seit einem Jahr beschäftigt, ist der Ausbau unserer Kita.

Angestoßen durch Sorgen unseres Teams um die unbefriedigende Raumlösung für die Jüngsten, haben wir viele verschiedene Lösungsansätze diskutiert, geplant, verworfen und neu betrachtet.

Eine Möglichkeit, die wir auch im Februar letzten Jahres mit dem Gemeindebeirat besprochen haben, war die Nutzung des Wichernraumes als Gruppenraum der Kita.

Die Bedenken aus der Gemeinde waren teilweise erheblich, dass dieser Raum dann für Gemeindegruppen nicht mehr nutzbar wäre.

Das nun beschlossene Konzept sieht den Wichernraum als Gemeindekinderraum. Vormittags durch die Wackelzahngruppe, nachmittags durch die Christenlehre und den Kinderchor, sowie den Familienbrunch an Wochenenden soll er ein vielfältig genutzter Raum in der Mitte der Gemeinde bleiben und werden.

Eine zusätzliche Tür zur Garderobe der Kita lässt ihn vormittags Teil des Kitabereiches sein, nachmittags ist er separat wie bisher zu betreten und zu nutzen. Das Behinderten WC bleibt wie es ist erhalten, was den gesetzlichen Grundlagen und unserem eigenen Anspruch an Barrierefreiheit entspricht.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Möblierung gelegt. Zweckmäßigkeit, Nutzungsneutralität und Flexibilität waren die Leitgedanken.

In Abstimmung zwischen Grit Shadow für die Kita, Matthias Liebelt für die Christenlehre und Johannes Raudszus für den Kinderchor ist nun ein Konzept entstanden, dass allen Gruppen gerecht zu werden verspricht.

Wenn es etwas zu sehen gibt, dann werden wir Ihnen hier natürlich Bilder zeigen!

Durch das neue Konzept ist es möglich, die Anzahl der betreuten Kinder um 5 zu erhöhen und unsere bisherige Auszubildende, Frau Annabell Ziegler zum 01.02. in ein volles Anstellungsverhältniss zu übernehmen. Einen herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich bestandenen Prüfung an dieser Stellte, liebe Annabell! Alle notwendigen Zustimmungen der offiziellen Stellen liegen uns bereits vor, jetzt heißt es noch Daumen drücken, dass wir aus den Töpfen des Konsistoriums einen Zuschuss zu den Umbaukosten erhalten.

Herzliche Grüße

Ihre

Ortrun Bertelsmann